5 Motivationstipps

In diesem Artikel habe ich 5 Tipps für euch, damit ihr euch motivieren könnt, bzw. motiviert bleibt.

 

I.      Ein Ziel

Um Motivation für irgendwas zu haben, solltest du ein Ziel vor Augen haben. Ohne ein Ziel kannst du deine Motivation in keine Richtung lenken und sie wird früher oder später verpuffen. Also setzte die als ersten Schritt ein Ziel. Hier erfährst du, was du dabei alles beachten musst.

 

II.     Suggestion

Suggestion ist definiert als die geistig-psychische Beeinflussung eines Menschen. Genauer gesagt wird dein Unterbewusstsein so angeregt, dass es dich beeinflusst ein bestimmtes Verhalten an den Tag zu legen. Diese Tatsache steht in enger Verbindung zu der Macht der Gewohnheiten oder mit der selbsterfüllenden Prophezeiung. Wenn du dir immer einredest, du könntest dein Ziel sowieso nie erreichen, dann wirst du es auch nicht erreichen. Das Ganze funktioniert natürlich auch in die andere Richtung und du kannst dir diese Beeinflussung passiv oder aktiv zu nutzen machen.

Passiv kannst du dich manipulieren, indem du dich einfach gewissen Reizen über einen längeren Zeitraum aussetzt. Diese Reize hast du natürlich vorher dort platziert. So kannst du zum Beispiel ein Bild direkt neben deinem Bett aufhängen. So ist dein Ziel, oder der Satz, das Bild, das du dir einprägen möchtest, das Erste und das Letzte, was du am Tag siehst. Oder du speicherst es als dein Hintergrundbild in deinem Handy ein. Dabei kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen. Hauptsache, du kommst mit dem Bild bzw. deiner gewünschten Thematik mehrmals am Tag in Kontakt. So erinnerst du dein Gehirn am Anfang noch bewusst und später unbewusst an dein Ziel.

Aktiv ist es wahrscheinlich noch ein bisschen wirkungsvoller, aber es hält dich ja keiner ab dich gleichzeitig aktiv und passiv zu suggerieren. Denke AKTIV mehrmals am Tag an einen bestimmten Satz und wiederhole ihn ca. 50 Mal. Wenn du eher ein visueller Mensch bist, kannst du dir auch jeden Abend vor dem Schlafen die Situation ausmalen, wenn du dein Ziel erreicht hast. Dabei hast du auch gleich noch die emotionale Komponente mit angesprochen.

Gut jetzt weiß ich wie ich mich aktiv oder passiv selbstmanipulieren kann, aber was bringt mir das Ganze? Wie wirkt es sich auf meine Motivation aus?
Das möchte ich dir gern anhand eines Beispiels verdeutlichen:

Das ist Max. Max möchte gerne abnehmen, aber er hat es bis jetzt nicht schaffen können. Immer wieder zieht es ihn zu den Süßigkeiten. Er kann einfach nicht wieder stehen. Da hört Max von der Autosuggestion und denkt sich, dass er das ruhig mal ausprobieren könnte. Zu verlieren hat er ja nichts. Jetzt malt sich Max jeden Abend aus, wie es wäre, wenn er endlich sein Ziel erreicht hätte. Er sieht sich selbst am Strand, muskulös und von Mädchen umringt. Außerdem wiederholt er am Tag mindestens 50 Mal laut den Satz: „Ich esse keine Süßigkeiten.“ Weiter macht er nichts. Er lebt weiter vor sich hin, so wie er es auch davor gemacht hat und verspeist jeden Tag seine Süßigkeiten. Doch dann passiert etwas Seltsames. Als Max seine Süßigkeitenschublade öffnen will, um sich die heißbegehrte Schokolade einzuverleiben. Schießt ihm plötzlich der Satz „Ich esse keine Süßigkeiten.“ zusammen mit seinem Astralkörper in den Kopf. Jetzt möchte er die Schokolade auf einmal gar nicht mehr essen.

Ich habe das mit der Autosuggestion selber auch schon ausprobiert. Lustigerweise funktioniert das wirklich so in etwas, wie ich das versucht habe mit Max zu verdeutlichen. Ich habe mir immer wieder den Satz gesagt: „Do it now“ (ja ich habe ein englisches Selbsthilfebuch gelesen :D). Jedes Mal wenn ich jetzt eine Aufgabe bekomme und anfangen will sie vor mir her zu schieben, bohrt sich dieser Satz in meine Gedanken. Das Bedürfnis es jetzt zu machen ist einfach da. Natürlich muss man jetzt nach dem Gedanken auch noch handeln, aber ich persönlich finde das wirklich unheimlich motivierend.

 

III.   Fortschritt sichtbar machen

Ganz oft scheitern Menschen an dem Erreichen ihres Ziels, obwohl sie schon so weit gekommen sind. Diesen Fehler kannst du ganz einfach vermeiden, indem du deinen Fortschritt sichtbar machst. Wenn du dir angucken kannst, wie weit du schon gekommen bist oder wie viel du schon geschafft hast, dann fällt es dir schwerer von deinem Weg abzuweichen, denn immerhin hast du ja schon so viel Schweiß vergossen, um jetzt dort zu sein wo du jetzt bist.

Wie du deinen Fortschritt sichtbar machst, ist dir selber überlassen, aber ich habe hier zwei Anregungen für dich:

  1. Glas voller Zettel

Du könntest dir jeden Morgen auf einen Zettel schreiben, was du heute für das Erreichen deines Ziels tun möchtest. Eine Sache, nicht mehr. Eine Sache, die du heute unbedingt erreichen möchtest. Wenn du das dann abends geschafft hast, darfst du den Zettel in ein extra dafür vorgesehenen Glasbehälter tun. Das hat gleich zwei Vorteile. Zum einen fokussierst du dich schon am Morgen auf dein Ziel und hast einen genauen Plan, was du heute zu tun hast und zum anderen kannst du deinem Glas schön bei immer voller werden zuschauen.

  1. Kalender zum Abstreichen

Das ist die weniger coole Anregung, aber sie ist einfacher zu realisieren, weil du bestimmt auf jeden Fall einen Kalender Zuhause hast. Bist du an diesem Tag deinem Ziel ein Stück näher gekommen, darfst du den Tag im Kalender ankreuzen. Versuche eine möglichst lange Reihe ohne Unterbrechungen zu bekommen. Das kannst du auch wie einen kleinen Wettbewerb gegen dich selber auffassen. Versuche dich immer wieder selbst zu Übertrumpfen und eine noch längere Kette herzustellen, sollte sie doch einmal unterbrochen worden sein.

 

IV.   Positive Verstärkung

Durch positive Verstärkung lernt es sich immer besser als durch negative. Das ist auch bei unserem Gehirn so. Möchtest du eine neue Gewohnheit etablieren, die dich dann zu deinem Ziel führt, solltest du am Anfang schon die kleinsten Schritte belohnen. Gliedere dein Ziel in kleinere Etappen und gönne dir nach dem Erreichen eines Etappenziels eine kleine Belohnung. Du wirst merken wie schnell dein Gehirn die nächste Etappe meistern möchte, nur um wieder eine Belohnung zu bekommen.

 

V.    Motivierende Geschichten

Geschichten können unheimlich motivierend sein. Wenn ich auf einem Sportplatz bin oder auch im Fernsehen Sport verfolg, bekomme ich immer sofort Lust auch was zu machen. Ganz ähnlich verhält es sich mit Geschichten. Ich habe jetzt zwei gute Motivationsbücher auch gefunden, die ich euch nur empfehlen kann.

Aber wer könnte motivierendere Worte schreiben als du selbst? Du kennst doch sicher, dass Gefühl, wenn du so selbstbewusst und glücklich bist, dass du glatt Berge verschieben oder Bäume ausreißen könntest. Gut – halte diesen Moment fest. Entweder in einem schönen Buch, oder auch in einem Glas. Immer wenn du dich so fühlst, schreibst du ein Kommentar für dich selber, für eine Zeit in der du einen Arschtritt benötigst. Zusätzlich kannst du natürlich auch deine Freunde bitten, dir motivierende Zettel zu schreieben, die du aus dem Glas fischen könntest, wenn es du es brauchst.

Ich habe meiner Freundin eine Deutsche-Meisterschaften-Kiste geschenkt. In der war alles drinnen, was man eben brauchen könnte auf dem Weg dahin. Unter anderem dann eben auch Motivationszetteln, wenn sie mal vergessen sollte, warum sie das alles macht. Sie sagt, dass ihr diese Zettel schon des Öfteren geholfen haben sich zu motivieren. Also fragt eure Freunde einfach mal, ob sie sowas auch für euch tun könnten.

 

 

So ich hoffe ich konnte euch ein wenig mit meinen Tipps helfen. Habt ihr noch Ideen, wie man sich motivieren kann?
Diese beiden Bücher haben mich echt weiter gebracht:

 

Robert Greene:                       Mastery                                                                    Perfekt
William Clement Stone:        The Success System That Never Fails

 

Wollt ihr generell auch etwas über Buchzusammenfassungen lesen? Lasst mir doch einen Kommentar da 🙂

 

Bis dann,

Michelle

 

 

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2 Kommentare zu „5 Motivationstipps

  1. Jetzt war ich für längere Zeit abwesend, habe aber immer mitgelesen:) Auch der Post ist wieder echt gut und verständlich geschrieben finde ich! Mich motivieren Geschichten und andere Menschen immer mit am meisten um dran zu bleiben, besonders interessant finde ich allerdings deinen Tipp mit der Autosuggestion. Das werde ich definitiv mal ausprobieren, weil ich mir vorstellen kann, dass das gerade für mich gut funktionieren könnte:)
    Liebe Grüße
    https://soulstories-amandalea.blogspot.de/

    Gefällt 1 Person

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