Gedankenkarussell

Guten Abend,

diese Woche ging es drunter und drüber. Ich habe was gemacht, woran ich nicht mal im Traum dran gedacht hätte, was ich mich je trauen würde.

Ich habe meinen sicheren Arbeitsplatz gekündigt und warte jetzt ein Jahr darauf Medizin studieren zu dürfen. Dabei steht nicht mal fest, ob ich überhaupt einen Platz bekomme!
Ich, der wahrscheinlich unspontanste Kontrollfreak, den ich kenne, hat einen sicheren Plan aufgegeben für etwas, das nicht unsicherer sein könnte. Und ich bin verdammt glücklich damit!

Obwohl ich meine Freaks da echt lieb gewonnen habe, war E-Technik eigentlich nie mein Traumjob. Es interessiert mich nicht wirklich, wie technische Geräte funktionieren, oder wie ich etwas automatisiere. Ich bin da eher rein gerutscht, weil mir fast jeder vor einem Jahr abgeraten hat Medizin zu studieren.

„Michelle du hast dann da mit Menschen zu tun. Lass das lieber sein!“

Die wenigen Stimmen, die mir zu geraten haben, habe ich einfach ignoriert und denen geglaubt, die es mir nicht zu getraut haben. Einfach weil ich es selber nicht habe.

Jetzt im Nachhinein, bin ich froh, dass ich nicht auf sie gehört habe. Ich bin dankbar für die Erfahrung, die ich in dem vergangenen Jahr machen durfte und an denen ich wachsen durfte.  Denn jetzt glaube ich an mich! Ich weiß was ich will und dass ich alles schaffen kann was ich mir vornehme, wenn ich es nur genug will.

Und Michelle will Medizin studieren!

 

 

So das war eigentlich das Wichtige was ich los werden wollte. Das Thema hat mich schon länger beschäftigt, aber dann ging doch alles schlag auf schlag.

Ansonsten, konnte ich diese Woche sogar wieder anfangen richtig zu trainieren, was aber eher angesichts, dessen was in meinem Kopf los war in den Hintergrund gerückt war. WhatsApp Image 2017-08-20 at 08.30.46
Gestern war dann unser alljährliches Sommersportfest, wo ich mich so just for fun nochmal am Weitsprung probieren wollte. So ohne Anlauf, ohne Training vorher nix!
Achja und ich war diese Woche noch beim Arzt. Meine Hüfte hat wirklich komische Winkel. Deswegen sollte ich eher nicht Sportarten betreiben, die meine Hüfte zu sehr belasten wie „Weitsprung oder Joggen“. Aber da ich ja nicht kaputt machen könne….
Naja manchmal sollte man eben doch auf seinen Arzt hören.
Nach einem „Sprung“ – man kann es eigentlich nicht mal so nennen – zog es ungewohnterweise in meine Hüfte und badum, das wars mit dem Wettkampf. Schöne Scheiße, man gut, dass mein persönlicher Retter in Not Frustschoki dabei hatte!
Nein so schlimm ist es nicht, aber ich wäre schon gern die Schwedenstaffel mit meinem Mädels gelaufen.
Also was lernen wir daraus ? Richtig nichts! 😀 nein ich werd in Zukunft etwas vorsichtiger und umsichtiger mit meiner Hüfte umgehen. Hoffentlich kann ich morgen wieder vernünftig laufen, da es heute doch noch etwas in den Rücken rein gezogen hat. Aber strafe muss ja sein.

 

So jetzt habe ich doch wieder mehr gelabert, als ich eigentlich wollte!

Habt ihr auch schon mal so eine lebensverändernde Entscheidung treffen müssen? Wie seid ihr und eure Eltern und Freunde damit umgegangen?
Lasst doch einfach mal ein Kommentar da. 🙂

 

Gute Nacht!

Michelle

 

P.S. Schöne Grüße an meine Jungs von der Arbeit und meine PreCoc-Mädels! Ich sag nur Think before you drink 😉

 

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